Ibar, Gebirgsfluss im östlichen Montenegro und Zentralserbien.
Der Ibar ist ein Bergfluss, der sich durch die östlichen Regionen Montenegros und Serbiens windet und eine Länge von etwa 276 Kilometern aufweist. Er entspringt in den Bergen und mündet schließlich in die Westliche Morava, wobei er entlang seines Laufs mehrere Täler und Landschaften durchschneidet.
Der Fluss war schon in Mittelalter ein wichtiger Verbindungsweg, entlang dessen Ufer sich Siedlungen entwickelten, die Berggemeinschaften miteinander verband. Diese frühen Siedlungen legten den Grund für die späteren Dörfer und Städte, die sich an seinen Ufern erstreckten.
Die Flusslandschaft prägt das Selbstverständnis der Menschen in den angrenzenden Regionen, die seit Generationen ihre Lebensweise an die Rhythmen des Wasserlaufs angepasst haben. Fischerei und Landwirtschaft bleiben zentral für die lokale Wirtschaft und das Zusammenleben.
Der Fluss ist am besten zu Fuß oder mit dem Auto von den Städten aus zugänglich, die an seinen Ufern liegen. Die beste Zeit zum Besuchen ist in den wärmeren Monaten, wenn das Wasser niedriger ist und die Wege entlang der Ufer leicht zu begehen sind.
Ein spektakulärer Engpass durchschneidet den Flusslauf über etwa 40 Kilometer, mit Felswänden, die tief einschneiden und Mineralvorkommen von Blei und Zink beherbergen. Diese geologische Formation macht den Ort zu einem Punkt von naturwissenschaftlichem Interesse für die Region.
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