Mandschir Chiid, Buddhistisches Vihara in Zuunmod, Mongolei
Das Manjusri Kloster besteht aus wiederhergestellten Gebäuden und Ruinen, die an der südlichen Hanglage des Bogd Khan Berges etwa 15 Kilometer von Ulaanbaatar entfernt liegen. Der Komplex erstreckt sich über eine natürliche bergige Landschaft, die den Räumlichkeiten eine markante Lage verleiht.
Das Kloster wurde 1733 vom Mönch Luvsanjambaldanzan gegründet und wuchs zu einem bedeutenden religiösen Zentrum heran. In den 1930er Jahren wurde es während politischer Umwälzungen zerstört und später teilweise wiederhergestellt.
Das Kloster beherbergt eine bedeutsame Sammlung von buddhistischen Texten, darunter Schriften in goldener Tinte auf Silberblatt, die die religiöse Praxis der Mongolei widerspiegeln. Besucher können heute noch die Spuren dieser gelehrten Tradition in den wiederhergestellten Räumen erkennen.
Die beste Zeit zum Besuch ist der Sommer, wenn die Wege gut begehbar sind und die Berge leicht zugänglich wirken. Besucher sollten angemessene Wanderschuhe mitbringen, da der bergige Ort erkundungslustig ist und die Wege uneben sein können.
Die umgebende Bogdkhan Uul Schutzzone wurde bereits 1783 gegründet und gehört zu den frühesten bekannten Naturreservaten weltweit. Diese historische Anerkennung der Landschaft macht den Berg für Naturschutz bedeutsam.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.