Chalcha, Grenzfluss in der Provinz Dornod, Mongolei.
Der Khalkhyn River ist ein Grenzfluss in der Provinz Dornod an der Grenze zwischen der Mongolei und China. Das Wasser fließt etwa 233 Kilometer aus dem Großen Hyangan-Gebirge durch die östliche Mongolei und teilt sich am Ende in zwei separate Äste auf.
Der Fluss war 1939 Schauplatz bedeutender militärischer Konfrontationen zwischen sowjetisch-mongolischen Kräften und japanisch-mandschurischen Truppen. Der Sieg der sowjetisch-mongolischen Streitkräfte stabilisierte die Grenzregion nachhaltig.
Der Name des Flusses stammt vom mongolischen Wort für Schild und bezieht sich auf die Art, wie seine höheren westlichen Ufer wie eine natürliche Barriere wirken. Diese geografische Besonderheit hat die Wahrnehmung des Ortes durch die lokale Bevölkerung über Generationen hinweg geprägt.
Die Region ist am besten über geführte Touren erreichbar, die Möglichkeiten zum Reiten und zum Kennenlernen traditioneller mongolischer Lebensweisen bieten. Das raue Klima und die abgelegene Lage erfordern gute Vorbereitung und angemessene Ausrüstung für den Besuch.
Am Ende des Flusses teilt sich das Wasser in zwei unterschiedliche Richtungen: einer fließt in den Buir-See, während der andere zum Orchun-Fluss führt. Diese Aufteilung entsteht durch die flache Topografie der Gegend und schafft ein faszinierendes Delta-ähnliches System.
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