Äußere Mongolei, Historisches Territorium in Nordasien
Die Äußere Mongolei ist ein historisches Gebiet in Nordasien, das sich über weite Steppen, Gebirgsketten und Wüstenlandschaften erstreckt. Das Land liegt zwischen Russland im Norden und der Volksrepublik China im Süden und umfasst weite offene Flächen mit spärlicher Vegetation.
Das Gebiet löste sich 1911 von der Qing-Dynastie und erklärte seine Unabhängigkeit unter religiöser und weltlicher Führung. Die Gründung der Mongolischen Volksrepublik erfolgte 1924 nach politischen Veränderungen und markierte den Übergang zu einem neuen Staatssystem.
Der Ausdruck stammt aus westlichen Beschreibungen, die das Gebiet vom chinesischen Einflussbereich unterschieden, während es heute offiziell einfach als Mongolei bekannt ist. Besucher sehen noch immer runde Filzzelte auf den Weiden und treffen Hirten, die ihren Alltag nach den Wanderrouten ihrer Tiere gestalten.
Die Temperaturen schwanken zwischen sehr kalten Wintern und warmen Sommern, daher sollten Reisende Kleidung für beide Extreme mitbringen. Das Gelände kann abgelegen sein, deshalb ist es ratsam, Vorräte und Wasser einzuplanen, besonders außerhalb der Hauptstadt.
In den Wüstenregionen liegen zahlreiche Fundstellen mit Dinosaurierfossilien, die Forscher weiterhin ausgraben und untersuchen. Manche dieser Stätten bleiben noch unerforscht und bergen möglicherweise weitere prähistorische Entdeckungen.
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