Rabat, Verwaltungszentrum im Westen-Zentrum Maltas
Rabat ist eine Stadt in der westlichen Region Maltas, die sich unmittelbar neben der ehemaligen Hauptstadt Mdina erstreckt. Das Stadtbild wird geprägt durch historische Bauten, unterirdische Grabkammern aus frühen Zeiten und Gebäude, die verschiedene Epochen der Inselgeschichte widerspiegeln.
Die Stadt entwickelte sich aus der römischen Siedlung Melita und war später unter arabischer Herrschaft zwischen 870 und 1090 ein bedeutender Ort. Nach der Vertreibung der Araber und während der Herrschaft der Malteserritter erlebte die Stadt eine Neugestaltung mit neuen Festungsanlagen und Palästen.
Die Katakomben unter der Stadt stammen aus frühen christlichen Zeiten und zeigen, wie verschiedene Glaubensgemeinschaften hier nebeneinander lebten. Man sieht noch heute die eingemeißelten Symbole und Steintische, die von diesem gemeinsamen religiösen Leben erzählen.
Ein alter Krankenhausbau beherbergt heute ein wichtiges Archiv, das mehr als 600 Jahre Geschichte bewahrt hat. Besucher können zu Fuß durch das Gelände gehen und sowohl unterirdische Kammern als auch Gebäude aus verschiedenen Zeitaltern erkunden.
Ein Palast aus dem 16. Jahrhundert thront über der Stadt und war lange Zeit Residenz von Maltesischen Staatsoberhäuptern. Dieses Gebäude stammt aus der Zeit der mächtigsten Ritterorden und prägt noch heute das Erscheinungsbild der Landschaft.
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