Gozo, Mittelmeerinsel in Malta
Gozo ist eine Mittelmeerinsel westlich von Malta, die durch einen schmalen Kanal vom Hauptland getrennt ist. Das Terrain besteht aus Kalksteinfelsen im Norden, flachen Tälern in der Mitte und sandigen Buchten entlang der Küste.
Neolithische Siedler kamen um 5000 v. Chr. auf die Insel und errichteten später die Ġgantija-Tempel. Phönizier, Römer, Araber und der Johanniterorden kontrollierten das Gebiet nacheinander, bevor es 1964 Teil der unabhängigen Republik Malta wurde.
Die Insel trägt den Namen Għawdex in der maltesischen Sprache, ein Wort, das sich von einem arabischen Begriff für sanfte Hügel ableitet. Heute sieht man überall auf dem Land alte Kapellen und kleine Kirchen, die Bauern und Fischer über Jahrhunderte hinweg errichtet haben.
Fährverbindungen vom Hafen Mġarr fahren tagsüber regelmäßig und bringen Besucher in etwa 25 Minuten zur Hauptinsel hinüber. Im Sommer weht ein konstanter Wind, der die Temperaturen erträglicher macht als auf Malta.
An der Westküste befand sich einmal das Azure Window, ein natürlicher Steinbogen, der 2017 bei einem Sturm ins Meer stürzte. Taucher besuchen heute die Überreste unter Wasser, wo sich bereits neues Leben ansiedelt.
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