Centro histórico de Managua, Historischer Bezirk in Managua, Nicaragua.
Das historische Zentrum von Managua erstreckt sich entlang der Ufer des Xolotlan-Sees und zeigt Regierungsgebäude neben offenen Plätzen, wo frühere Strukturen einmal standen. Die Anordnung der Gebäude und Freiflächen prägt das heutige Erscheinungsbild des Bezirks.
Ein Erdbeben der Stärke 6,2 traf 1972 Managua und verursachte umfangreiche Schäden am historischen Zentrum. Dies führte dazu, dass sich die Stadt danach dezentral ausbreitete und das Zentrum seine frühere Bedeutung verlor.
Der Nationale Palast beherbergt das Nationalmuseum von Nicaragua mit Sammlungen präkolumbianischer Artefakte und Dokumenten zur Entwicklung des Landes. Besucher können diese wichtigen Zeugnisse der nationalen Geschichte hautnah erleben.
Das Zentrum ist mit Taxis vom Metrocentro Einkaufszentrum erreichbar, wobei die Fahrt etwa 35 bis 45 Cordobas kostet, oder durch geführte Wandertouren. Besucher sollten sich informieren, welche Bereiche zugänglich sind und wann Museen geöffnet haben.
Die Santiago-Kathedrale steht noch immer aufrecht, ist aber seit 1972 für die Öffentlichkeit geschlossen. Das Gebäude dient als stilles Denkmal für die Kraft des Erdbebens und die Verletzlichkeit der Stadt.
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