Brabantse Biesbosch, Naturgebiet in Drimmelen und Altena, Niederlande.
Das Brabantse Biesbosch ist ein Naturgebiet mit verzweigten Flussläufen, kleinen inseln voller Weiden und Bächen, die durch unzählige Wasserstraßen miteinander verbunden sind. Das gesamte Areal erstreckt sich über Flachland, wo Wasser das Landschaftsbild bestimmt und sich ständig verändert.
Dieses Naturgebiet entstand, als 1421 die Elisabethflut ausgedehnte Landflächen unter Wasser setzte und eine Süßwassertieflaufszone formte. Seitdem hat das Wasser die Landschaft geprägt und kontinuierlich neu gestaltet.
Das Biesbosch-Museum auf einer Insel zeigt, wie Menschen hier seit Generationen mit Wasser umgehen und davon leben. Die Ausstellungen erzählen von alten Handwerkstechniken wie Weidenflechterei und Fischerei, die noch heute Teil der lokalen Identität sind.
Besucher können das Gebiet mit Boot, Kanu oder Fahrrad erkunden, wobei Ausrüstung an mehreren Plätzen in der Region gemietet werden kann. Es ist praktisch, früh am Morgen zu starten, um Menschenmassen zu vermeiden und die Tierwelt aktiver zu beobachten.
Das Gebiet beherbergt eine geschützte Biberkolonie, die nach ihrer völligen Ausrottung erst seit 1988 wieder in dieser Region lebt. Diese Rückkehr zeigt, wie die Natur hier langsam wiederhergestellt wird und Wildnis zurückkehrt.
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