Hollandse Biesbosch, Süßwassergezeitengebiet in Dordrecht, Niederlande
Die Hollandse Biesbosch ist ein Feuchtgebiet mit Flussläufen, Weidenforsten, nassen Wiesen und Schilffeldern innerhalb des Nationalparks De Biesbosch. Zusammen bilden diese Elemente ein verworrenes Labyrinth von Wasser und Vegetation.
Das Gebiet entstand 1421 nach der Santelisabethflut, die landwirtschaftliche Polder überflutete und die Gegend in ein großes Feuchtgebiet verwandelte. Diese Katastrophe schuf das Ökosystem, das heute noch besteht.
Die Gegend war während des Zweiten Weltkriegs ein wichtiges Versteck für die Widerstandsbewegung, deren Kämpfer die verzweigten Wasserwege als Zufluchtsort nutzten.
Das Gebiet hat drei Eingänge in Drimmelen, Dordrecht und Werkendam, jeweils mit Informationszentren, die Karten und Aktivitätsanleitungen bereitstellen. Besucher sollten geeignetes Schuhwerk und Regenschutz mitbringen, da Wege feucht und sumpfig sein können.
Das Gebiet beherbergt über 100 Biber-Behausungen und ist eines der wenigen verbleibenden Gezeitengebiete Europas mit Süßwasser. Diese Kombination macht es zu einem außergewöhnlichen Ort für die Beobachtung von Wildtieren.
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