Helsluis, Historische Schleuse in Dordrecht, Niederlande
Die Helsluis ist eine Schleuse in Dordrecht, die zwei Flussabschnitte miteinander verbindet und eine linsenförmige Kammer mit schrägen Kaimauern aufweist. Die Struktur wird durch Basaltblöcke und hölzerne Elemente an den Enden stabilisiert.
Die Schleuse wurde 1864 erbaut und ist Teil des Hel- und Zuilespolders, einem wichtigen Wasserkontrollsystem im Westen der Niederlande. Sie verbindet die ehemals separate Helpolder mit dem angrenzenden Polder.
Dieses Rijksmonument zeigt niederländische Wasserbautechnik durch erhaltene manuelle Betriebssysteme und traditionelle Konstruktionsmethoden.
Der manuell betriebene Mechanismus zur Kontrolle der Wasserstande ist noch heute in Betrieb, wobei die Schleusentore und die Drehbrucke von Hand gesteuert werden. Besucher konnen die Schleuse am besten bei unterschiedlichen Wasserstanden beobachten.
An der Schleuse befindet sich eine doppelte Wasserstandsanzeige, die die Hochwassermarke vom Februar 1953 zeigt, als ein verheerendes Hochwasser große Teile der Niederlande uberschwemmte. Dieses Denkmal erinnert an eine der schlimmsten Uberschwemmungskatastrophen des Landes.
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