Dordrecht, Mittelalterliche Hafenstadt in Südholland, Niederlande
Dordrecht liegt auf einer Insel am Zusammenfluss von fünf Flüssen im Südwesten der Niederlande. Das alte Zentrum enthält mehr als 950 geschützte Gebäude und wird von schmalen Kanälen durchzogen, die zwischen Lagerhäusern und Kaufmannshäusern verlaufen.
Wilhelm I. verlieh dem Ort im Jahr 1220 das Stadtrecht als erste Siedlung in dieser Provinz. Der Hafen entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Umschlagplatz für Waren zwischen dem Rhein und dem Meer.
Der Name der Stadt bedeutet wörtlich trockene Furt und verweist auf die ehemalige Überquerungsstelle im Delta. Heute gehen Bewohner entlang der alten Häfen spazieren oder nutzen die kleinen Brücken zwischen den Grachten als Verbindungswege durch die Stadt.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei viele Wege entlang der Kais und durch kleine Innenhöfe führen. Mehrere mittelalterliche Stadttore dienen als Orientierungspunkte beim Spazieren durch das Zentrum.
Die große Kirche aus dem 14. Jahrhundert besitzt Chorgestühl mit feinen Schnitzereien, die Szenen aus dem täglichen Leben zeigen. Der Kirchturm von 65 Metern (213 Fuß) Höhe blieb seit dem Mittelalter unverändert erhalten.
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