Biesbosch Museum, Museum für Feuchtgebietsökologie in Werkendam, Niederlande.
Das Biesbosch Museum ist ein Naturkundemuseum in einem Flussdeltagebiet mit Ausstellungen über Ökologie und Wasserbewirtschaftung. Die Sammlungen zeigen die Wechselbeziehungen zwischen Menschen, Wasser und Wildtieren in diesem sumpfigen Gebiet.
Das Museum dokumentiert, wie eine große Flutkatastrophe im Jahr 1421 die Landschaft veränderte und ein Süßwasserdeltagebiet schuf. Die Institution selbst wurde gegründet, um diesen Wandel und die Anpassung der Menschen an diese neue Umgebung zu bewahren.
Die Exponate zeigen traditionelle Weidenkultivierungsmethoden und Wassermanagementtechniken, die über Generationen hinweg das Leben der lokalen Gemeinschaften prägten. Diese Praktiken sind eng mit der Art verbunden, wie Menschen hier schon immer mit der Landschaft umgegangen haben.
Das Gebiet lässt sich am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da die Wege zwischen Ausstellung und Umland gut miteinander verbunden sind. Die Besucherzentren bieten Informationen in mehreren Sprachen und Führungen durch die umgebenden Naturgebiete an.
Rund um das Gebäude wachsen aktiv gepflegte Weidenfelder, die traditionelle Handwerkstechniken zur Rohstoffgewinnung fortsetzen. Diese lebenden Felder zeigen, wie die Region noch heute von den gleichen Ressourcen lebt wie früher.
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