Nordenskiöldbreen, Gletscher in Billefjorden, Svalbard, Norwegen.
Der Nordenskiöld-Gletscher ist ein großflächiger Gletscher in der Billefjorden-Bucht in Svalbard, der sich durch das Gebiet erstreckt und in die Arktis hineinreicht. Die Eismasse zeigt typische Gletschermerkmale mit breiten Eisflächen und vielen Spalten, die bei Näherung sichtbar werden.
Der Gletscher wurde benannt nach dem finnischen Gelehrten Adolf Erik Nordenskiöld, der im späten 19. Jahrhundert die Region erforschte. Seine Expeditionen waren Meilensteine in der wissenschaftlichen Erkundung der Arktis und hinterließen bleibende geografische Bezeichnungen.
Der Gletscher ist ein Zentrum für wissenschaftliche Forschung, wo internationale Teams Klimamuster und geologische Formationen in der Arktis studieren. Die Arbeit vor Ort trägt zum Verständnis der globalen Klimaveränderungen bei.
Die beste Zeit für einen Besuch ist der Sommer, wenn Bootstouren von Longyearbyen aus leicht zu organisieren sind. Im Winter ist das Fjord oft vereist, aber dann sind Schneefahrzeugtouren eine Alternative, erfordern jedoch besondere Ausrüstung und Vorbereitung.
Der Gletscher zeigt durch seinen Rückgang alte Gesteinsformationen, die zu den ältesten geologischen Strukturen in der Spitsbergen-Region gehören. Diese freiliegenden Schichten erzählen eine lange Geschichte der arktischen Landschaftsentwicklung.
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