Pyramiden Museum, Arktisches Bergbaumuseum in Pyramiden, Norwegen
Das Pyramiden Museum ist ein Museumsgebäude in einer aufgegebenen sowjetischen Bergbausiedlung im arktischen Archipel Spitzbergen. Es beherbergt präparierte Eisbären und andere Tierpräparate, geologische Proben, sowie Gegenstände und Dokumente aus der Zeit, als die Stadt von 1927 bis 1998 besiedelt war.
Das Gebiet wurde 1927 als sowjetische Kohleabbausiedlung gegründet und wuchs zu einer Gemeinde mit über tausend Bewohnern heran. Die Stadt wurde 1998 aufgegeben, als der Bergbau endete, und das Museum wurde später gegründet, um dieses Kapitel arktischer Geschichte zu bewahren.
Die Ausstellung zeigt Objekte aus dem täglichen Leben der sowjetischen Bergleute: Werkzeuge, Kleidung und Fotos, die zeigen, wie tausend Menschen in dieser abgelegenen Arktissiedlung lebten. Man kann sehen, wie sie ihre Freizeit verbrachten und welche Verbindungen sie zur Heimat hielten.
Das Museum ist nur über geführte Touren vom südlich gelegenen Longyearbyen erreichbar, da die Siedlung nicht länger bewohnt ist. Im Sommer erfolgt die Anreise mit dem Boot, im Winter mit dem Schneemobil, wobei gutes Wetter und stabile Bedingungen notwendig sind.
Das markanteste Merkmal ist ein präparierter Eisbär, der in einer besonderen Ausstellung zu sehen ist und ein Stück der Tierwelt der Region darstellt. Diese Exposition verbindet die Naturgeschichte des Areals mit den menschlichen Aktivitäten, die einst dort stattfanden.
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