Indre-Wijdefjorden-Nationalpark, Nationalpark im nördlichen Spitsbergen, Norwegen
Indre Wijdefjorden ist ein Nationalpark im nördlichen Teil von Spitzbergen, der Land- und Meeresgebiete entlang des längsten Fjords von Svalbard schützt. Der Park erstreckt sich über Küstenabschnitte, alpines Gelände und Tundra, alles unter arktischen Bedingungen.
Norwegische und russische Trapper waren die ersten, die die Gegend regelmäßig nutzten, indem sie Jagdlager und Hütten für den Pelzhandel errichteten. Diese frühe menschliche Präsenz war durch den Reichtum an Wild in dieser abgelegenen Region bedingt.
Mehrere alte Fangerhütten stehen noch in der Landschaft und zeigen, wie Menschen früher in dieser abgelegenen arktischen Region lebten und jagten. Wer diese Hütten sieht, bekommt einen konkreten Eindruck vom harten Alltag der Trapper in dieser Gegend.
Der Park ist per Boot von Norden oder über benachbarte Fjorde zu erreichen; im Winter sind Schneemobile von Longyearbyen eine weitere Möglichkeit, wenn man gut ausgerüstet ist. Es ist ratsam, die Route je nach Jahreszeit sorgfältig zu planen, da der Zugang stark von den Wetterbedingungen abhängt.
Im Park wächst eine arktische Steppenvegetation, die in Svalbard einzigartig ist und Pflanzenarten enthält, die anderswo auf dem Archipel kaum vorkommen. Diese seltenen Pflanzen haben sich an extreme Kälte und trockene Bedingungen angepasst, was sie deutlich von der Tundra der umliegenden Gebiete unterscheidet.
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