Sierra Madre, Gebirgskette im Nordosten von Luzon, Philippinen
Die Sierra Madre ist eine Gebirgskette im Nordosten von Luzon auf den Philippinen und verläuft parallel zur Küste des Pazifiks über eine Länge von mehr als 500 Kilometern. Sie erstreckt sich von der Provinz Cagayan im Norden bis zur Provinz Quezon im Süden und trennt das Flachland im Westen von den schmalen Küstenstreifen im Osten.
Die Berge dienten über Jahrhunderte hinweg als Rückzugsort bei kriegerischen Auseinandersetzungen und beeinflussten die Verteilung der Siedlungen auf Luzon. Während der spanischen Kolonialzeit und später im Zweiten Weltkrieg nutzten Widerstandsgruppen das schwer zugängliche Gelände als Schutz.
Verschiedene indigene Gruppen leben seit Jahrhunderten in den Tälern und bewahren ihre eigene Sprache und Landnutzung. Viele Siedlungen liegen weit entfernt von asphaltierten Straßen und sind nur über schmale Pfade oder per Boot zu erreichen.
Die östlichen Küstenorte sind meist nur über unbefestigte Wege oder mit kleinen Booten zu erreichen und erfordern oft eine mehrtägige Planung. Wer in höher gelegene Gebiete möchte sollte lokale Führer hinzuziehen und sich auf wechselnde Wetterbedingungen einstellen.
Ein großer Naturpark im Norden beherbergt fast 300 Vogelarten und seltene Säugetiere wie den Philippinenadler. Die dichten Wälder bieten außerdem Lebensraum für Arten die nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen.
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