Oberster Gerichtshof der Philippinen, Oberster Gerichtshof in Ermita, Manila, Philippinen
Der Oberste Gerichtshof der Philippinen befindet sich in einem mehrstöckigen Gebäudekomplex in Ermita, wo fünfzehn Richter über Rechtsmittel in letzter Instanz entscheiden. Die Anlage umfasst Gerichtssäle, Verwaltungsbüros und Archive auf einem Grundstück an der Padre Faura Street.
Die Institution entstand 1901 während der amerikanischen Kolonialzeit als Nachfolger der Real Audiencia de Manila. Die Verfassung von 1935 verankerte ihre Unabhängigkeit und ihre Befugnisse im neuen philippinischen Staatswesen.
Der Name des Gerichts stammt aus der Verfassung von 1935, die den höchsten Rechtsprechungsorganen ihre Bezeichnung verlieh. Besucher können die öffentlichen Bereiche des Komplexes durchqueren, wo Juristen und Anwälte durch die Gänge eilen, während sie ihre Fälle vorbereiten.
Gerichtsverhandlungen sind in der Regel öffentlich, dennoch sollten Besucher vorher prüfen, ob Sicherheitskontrollen am Eingang erforderlich sind. Die Informationsstelle im Erdgeschoss bietet Orientierungshilfe für alle, die die Einrichtung zum ersten Mal besuchen.
Das Gericht führt ein Programm für Fernanhörungen durch, das Gemeinden auf entlegenen Inseln Zugang zur Justiz ermöglicht. Dieses System nutzt Videoverbindungen, um Verfahren auch dort durchzuführen, wo physische Präsenz schwer erreichbar wäre.
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