Ermita, Zentraler Bezirk in Manila, Philippinen
Ermita ist ein zentrales Viertel in Manila, das sich entlang der Manila Bay erstreckt. Das Gebiet beherbergt Regierungsgebäude, Bildungseinrichtungen, ein großes Museumsensemble und verschiedene Geschäftsräume in kompakter Fläche.
Das Viertel hieß ursprünglich Lagyo und erhielt seinen heutigen Namen im 17. Jahrhundert nach einer Kapelle, die eine Marienstatue beherbergte. Diese religiöse Stätte prägte die Identität des Ortes über Jahrhunderte.
Das Nationalmuseum im Viertel zeigt umfangreiche Sammlungen filipinischer Kunst, Naturkunstliches und archäologische Funde aus verschiedenen Epochen. Besucher können hier die kreative Tradition und das Erbe der philippinischen Kulturen entdecken.
Das Viertel ist gut mit dem Light Rail Transit erreichbar, und mehrere Buslinien sowie die Uferstraße Roxas Boulevard verbinden es mit anderen Stadtteilen. Besucher sollten sich auf dichteren Verkehr und längere Wege zwischen den Attraktionen einstellen.
Während der amerikanischen Besatzungszeit entwickelte sich hier eine eigene auf Englisch basierende Kreolsprache namens Ermiteño. Diese Sprache verschwand jedoch in der Folge historischer Ereignisse und ist heute nur noch ein vergessenes Kapitel der Stadtgeschichte.
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