Visayas, Archipel in den zentralen Philippinen.
Die Visayas umfassen sieben große Inseln – Bohol, Cebu, Leyte, Masbate, Negros, Panay und Samar – zusammen mit Hunderten kleinerer Inseln. Diese Inselgruppe liegt im Zentrum der Philippinen und trennt Luzon im Norden von Mindanao im Süden.
Chinesische Seefahrtbeamte dokumentierten die Region erstmals im 12. Jahrhundert, lange bevor spanische Kolonisatoren ankamen. Die spanische Herrschaft dauerte mehr als drei Jahrhunderte und prägte Städte, Kirchen und soziale Strukturen auf den Inseln.
Die Bewohner sprechen drei Hauptsprachen: Cebuano auf Cebu und Bohol, Hiligaynon auf Panay und im westlichen Negros sowie Waray-Waray auf Samar. Jede dieser Sprachen hat ihre eigenen Traditionen in Musik und Erzählkunst, die in den Dörfern und auf lokalen Märkten noch heute lebendig sind.
Die Inseln sind durch regelmäßige Fährverbindungen und Inlandsflüge miteinander verbunden, wobei Cebu als zentraler Knotenpunkt dient. Die Trockenzeit von Dezember bis Mai bietet die besten Bedingungen für Reisen zwischen den Inseln und für Strandbesuche.
Die frühen Bewohner erhielten von spanischen Kolonisatoren den Namen „Pintados
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