Asad Jammu und Kaschmir, Verwaltungsgebiet im Norden Pakistans
Die Region erstreckt sich über etwa 13.000 Quadratkilometer bergiges Gelände zwischen Pakistan und Indien, mit grünen Tälern und schneebedeckten Gipfeln. Die Landschaft umfasst tiefe Schluchten, Kiefernwälder und Flüsse, die durch steile Hänge fließen, während kleine Siedlungen an Berghängen kleben.
Das Gebiet wurde 1947 nach der Teilung Britisch-Indiens und nachfolgenden Kämpfen zu einem selbstverwalteten Territorium unter pakistanischer Verwaltung. Seitdem bleibt die Grenze umstritten, mit mehreren Waffenstillständen und andauernden politischen Verhandlungen zwischen den Nachbarstaaten.
Die Bevölkerung spricht vorwiegend Pahari und Urdu, während in den Dörfern oft noch ältere Dialekte zu hören sind, begleitet von traditioneller Sufimusik bei Hochzeiten und religiösen Festen. Handgewebte Teppiche und gestickte Schals werden auf lokalen Märkten verkauft, wo Frauen in bunten Salwar Kameez zwischen Gewürzständen und frischem Brot einkaufen.
Reisende benötigen Sondergenehmigungen für die Einreise, die über registrierte pakistanische Reiseveranstalter beantragt werden müssen. Die Straßen sind oft schmal und kurvenreich, besonders in höheren Lagen, wo Wetterbedingungen schnell wechseln können.
Das Territorium verfügt über ein eigenes gewähltes Regierungssystem mit Präsident, Premierminister und Oberstem Gerichtshof, obwohl wichtige außenpolitische Entscheidungen weiterhin von Islamabad getroffen werden. Die Linienverbindung zwischen den beiden Teilen Kaschmirs öffnete 2005 für begrenzte familiäre Besuche über die Kontrollgrenze hinweg.
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