Palast der Regierungskommission für Einkünfte und Finanzen, Klassizistischer Palast im Stadtteil Śródmieście, Warschau, Polen
Der Palast des Ministeriums für Einnahmen und Schatz ist ein dreigeschossiges klassizistisches Backsteingebäude mit einem zentralen Innenhof und sechs korinthischen Säulen an der Hauptfassade. Die Seitenflügel sind mit Treppengiebeln versehen, und das Gebäude liegt am Bankplatz 3/5 im Herzen von Warschaus Stadtzentrum.
Das Gebäude wurde 1825 vom Architekten Antonio Corazzi für das Ministerium für Einnahmen und Schatz unter der Leitung von Franciszek Ksawery Drucki-Lubecki im Königreich Polen entworfen. Im Laufe der Zeit wechselte es seinen Zweck und beherbergt heute das Rathaus von Warschau und die Regionalverwaltung von Masowien.
Die Fassade des Gebäudes ist mit Steinfiguren geschmückt, die Weisheit, Handwerk, Handel und lokale Flüsse darstellen, alle vom Bildhauer Paweł Maliński geschaffen. Diese Darstellungen spiegeln die Werte wider, die das Königreich Polen zu jener Zeit nach außen zeigen wollte.
Das Gebäude liegt direkt am Bankplatz im Zentrum von Warschau und ist von dort gut zu Fuß erreichbar. Da es sich um ein aktives Verwaltungsgebäude handelt, ist der Zugang zum Inneren eingeschränkt, aber die Fassade und die Außenanlagen sind jederzeit frei zugänglich.
Der Dichter Juliusz Słowacki arbeitete hier von 1829 bis 1831, bevor er ins Exil ging, und hinterließ damit eine persönliche Verbindung zu diesem Verwaltungsgebäude. Ein Denkmal zu seinem Gedenken steht heute vor einem der Seitenflügel.
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