Nowa Huta, Sozialistischer Planbezirk in Krakau, Polen
Nowa Huta ist ein Stadtbezirk in Kraków, der in den 1950er Jahren nach sozialistischen Idealen geplant wurde und breite Straßen, große Plätze sowie Wohngebäude im Stil des sozialistischen Realismus aufweist. Die Straßenzüge sind großzügig angelegt und bilden ein übersichtliches Gittermuster, das es einfach macht, sich in der Gegend zurechtzufinden.
Der Bezirk entstand 1949 als separate Stadt rund um das Lenin-Stahlwerk und wurde 1951 mit Kraków vereinigt, um Fabrikarbeiter unterzubringen. Diese Gründung war Teil eines ehrgeizigen Plans zur Industrialisierung und zur Schaffung einer neuen urbanen Ordnung im sozialistischen Stil.
Die Herz-Jesu-Kirche ist ein Ort, an dem Besucher die Entschlossenheit der Bewohner spüren können, die gegen die Behörden kämpften, um ihr Gebetshaus zu errichten. Heute ist sie ein Treffpunkt für Nachbarschaften und zeigt, wie wichtig Gemeinschaft für die Menschen hier ist.
Der Bezirk ist durch ein umfassendes Netz von Straßenbahnen und Bussen mit dem Zentrum Krakaus verbunden und lässt sich leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Zu Fuß können Besucher die breiten Straßen und Plätze entspannt erkunden, da die flache Topographie und großzügigen Abstände das Gehen angenehm machen.
Das Stadtviertel folgt einem Renaissance-inspirierten radialen Grundriss mit dem Zentralplatz als Herzstück, umgeben von symmetrisch angelegten Wohnvierteln. Diese bewusste geometrische Anordnung war ein Versuch, eine ideale sozialistische Stadt zu schaffen, die Ordnung und Zugänglichkeit für alle Bewohner symbolisiert.
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