Markthalle, Markthalle am Dominikanerplatz, Danzig, Polen.
Die Markthalle am Plac Dominikański ist ein Backsteingebäude mit großen halbkreisförmigen Fenstern und einem Walmdach über dem Mittelteil. Das Bauwerk verfügt über vier Eingänge mit gerundeten Türrahmen und war ursprünglich als Handelsplatz für zahlreiche Verkäufer konzipiert.
Das Gebäude wurde zwischen 1894 und 1896 von Architekt Kurt Fehlhaber erbaut und diente als zentraler Handelsplatz mit 188 Verkaufständen. Nach der Errichtung funktionierte es nicht nur als Markt, sondern beherbergte auch Verwaltungsbüros und eine Polizeiwache.
Die Markthalle ist heute ein Treffpunkt für Einheimische, die hier nach frischen Lebensmitteln und Kleidung suchen. Der Ort spiegelt die Tradition des lokalen Handels wider, die seit Jahrzehnten besteht und das Viertel prägt.
Die Markthalle ist am leichtesten zu Fuß über die angrenzenden Straßen zu erreichen und hat großzügige Eingänge, die für verschiedene Besuchstypen zugänglich sind. Es ist ratsam, am Morgen oder frühen Nachmittag zu kommen, wenn die Auswahl am größten ist und es weniger überfüllt ist.
Unter dem Gebäude wurden bei archäologischen Ausgrabungen Überreste einer mittelalterlichen Handelssiedlung und Teile der ursprünglichen Nikolaikirche gefunden. Diese Funde zeigen, dass dieser Ort seit Jahrhunderten ein wichtiger Handelsplatz war.
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