Markthalle, Markthalle am Dominikanerplatz, Danzig, Polen.
Die Markthalle am Dominikanerplatz ist ein gemauertes Gebäude mit großen halbkreisförmigen Fenstern und einem Walmdach über dem Mittelteil. Sie verfügt über vier Eingänge mit Rundbogenportalen und bietet im Inneren Platz für zahlreiche Händlerstände.
Das Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts als zentraler Marktplatz errichtet und enthielt beim ersten Öffnen neben den Händlerständen auch Verwaltungsbüros und eine Polizeistation. Es wurde vom Architekten Kurt Fehlhaber entworfen und ersetzte frühere, weniger geordnete Marktstrukturen in diesem Viertel.
Die Markthalle ist ein Ort, an dem Einheimische täglich einkaufen gehen, von frischem Gemüse und Fleisch bis hin zu Kleidung und Haushaltswaren. Der zentrale Gang zieht dabei besonders viele Stammkunden an, die hier seit Jahren dieselben Stände aufsuchen.
Die Halle ist zu Fuß über die umliegenden Straßen gut erreichbar und verfügt über breite Zugänge. Wer die größte Auswahl erleben möchte, sollte morgens oder früh am Nachmittag kommen.
Archäologische Ausgrabungen unter dem Gebäude legten Überreste einer mittelalterlichen Handelssiedlung und Fragmente der ursprünglichen St.-Nikolaus-Kirche frei. Dieser Befund zeigt, dass der Ort bereits Jahrhunderte vor dem heutigen Bauwerk für Handel und Gemeinschaft genutzt wurde.
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