Zadni Kościelec, Berggipfel in der Hohen Tatra, Polen.
Zadni Kościelec ist ein Berggipfel in den Hohen Tatras mit einer Höhe von etwa 2162 Metern und zeigt steile Felswände aus Granit sowie raue Bergflanken. Der Gipfel bietet mehrere gekennzeichnete Wanderrouten und ist von verschiedenen Startpunkten in der Region erreichbar.
Der erste dokumentierte Aufstieg erfolgte 1805 durch Antoni Hoborski und zog anschließend mehr Bergsteiger in die Tatra-Region. Ein tragisches Lawinenereignis im Jahr 1909 an der Nordostseite führte später zur Gründung des Bergrettungsdienstes.
Der Name des Bergs kommt von dem polnischen Wort 'kościół', was Kirche bedeutet, da die Gipfelform von Norden aus wie ein Kirchturm wirkt. Diesen Vergleich machen Wanderer noch heute, wenn sie den Berg von verschiedenen Blickpunkten aus betrachten.
Die meisten Wanderer beginnen in Zakopane und fahren mit dem Bus bis Kuznice, von wo aus markierte Pfade durch Hala Gasienicowa zum Gipfel führen. Gute Ausrüstung und Kenntnisse der Bergwege sind notwendig, da die Bedingungen je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich sein können.
Der Berg ist bekannt für seine instabilen Schneehänge, auf denen sich Lawinen bilden können, besonders im späteren Winter und im Frühjahr. Diese Gefahr machte die Gegend zu einem kritischen Ort für die Entwicklung von Bergrettungstechniken und Sicherheitsmaßnahmen.
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