Mittlere Granatenspitze, Berggipfel in der Hohen Tatra, Polen
Mittlere Granatenspitze erhebt sich auf 2234 Meter Höhe und stellt den zentralen Gipfel unter drei Spitzen des Granaten-Massivs in der Hohen Tatra dar. Die westliche Wand fällt 430 Meter zum Schwarztal Gasienicowa ab, wo zwei bemerkenswerte Felskamine, Drege-Rinne und Staniszewski-Rinne genannt, das Gelände durchschneiden.
Der erste dokumentierte Aufstieg ereignete sich am 19. September 1867, als Eugeniusz Janota, Bronislaw Gustawicz und Bergführer Maciej Sieczka den Gipfel erreichten. Diese frühe Erkundung machte den Berg zu einer bekannten Destination für Bergsteiger in der Region.
Der Berg ist Teil des Orle-Pfads, einer gekennzeichneten Wanderroute, die mehrere Gipfel über die Hohe Tatra verbindet. Besucher folgen diesem etablierten Weg, um verschiedene benachbarte Spitzen zu erreichen.
Der Berg ist erreichbar, folgt man gekennzeichneten Wanderwegen in der Region, wobei die Bedingungen je nach Jahreszeit stark variieren. Im Winter ist Schnee und Eis verbreitet, wahrend Sommer und Herbst stabiler sind, obwohl das Wetter schnell umschlagen kann.
Die Ostseite fallt 280 Meter zum Buczynowa-Tal ab und zeigt das dramatische Relief des Massivs. Die nördliche Flanke wird durch eine charakteristische Kluft geprägt, die tief in die Bergflanke eindringt und das Gelande unterteilt.
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