Mała Buczynowa Turnia, Berggipfel in der Hohen Tatra, Polen
Mała Buczynowa Turnia ist ein Berg in den Hohen Tatren mit einer Höhe von 2171 Metern und besitzt zwei ausgeprägte Gipfel, die durch einen flachen Gebirgspass voneinander getrennt sind. Diese beiden Erhebungen liegen zwischen der Wielka Buczynowa Turnia und dem Ptak und bilden eine charakteristische Gesamtform im Bergmassiv.
Der erste sommerliche Aufstieg fand 1900 statt, als der Priester Walenty Gadowski mit seinen Begleitern und dem Führer Jędrzej Para den Gipfel erstmals erreichte. Dieser Aufstieg markiert eine frühe Phase der touristischen Erschließung der Hohen Tatren.
Der Berg dient als natürliche Grenze zwischen dem Buczynowa Dolinka-Tal und dem Dolina Pańszczycy-Tal und repräsentiert die traditionelle polnische geografische Abgrenzung in der Tatra.
Die Besteigung erfolgt über markierte Wanderwege, die von der Murowaniec-Hütte auf 1505 Metern ausgehen oder durch das Tal Dolina Pięciu Stawów Polskich führen. Wanderer sollten gute Ausrüstung und Erfahrung im Bergsteigen mitbringen, da das Gelände felsig und steil wird.
Die Nordwand fällt steil um etwa 200 Meter bis zur Hochebene Zadnie Usypy in der Pańszczyca ab und schafft damit eine markante Steilwand. Die südlichen Hänge fallen dagegen sanfter zum Tal Dolina Roztoki hin ab, was einen starken Kontrast in der Geomorphologie der beiden Seiten schafft.
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