Porto, Metropolregion in Nordportugal
Porto ist eine Stadt im Norden Portugals, die sich entlang des Douro-Flusses ausbreitet und mit ihren steilen Hängen und engen Gassen bis zum Wasser hinabführt. Die Altstadt liegt auf einer Anhöhe, während das Flussufer flacher wird und Platz für Lagerhäuser und Bootsstege lässt.
Eine Siedlung aus vorchristlicher Zeit wuchs unter römischer Herrschaft zu einem Handelshafen und gab später dem ganzen Land seinen Namen. Im Mittelalter bauten Kaufleute hier Befestigungen und Kirchen, die noch heute das Stadtbild prägen.
Einheimische treffen sich noch immer in traditionellen Tascas, kleinen Weinkellern, wo sie Portwein direkt aus dem Fass probieren und dazu regionale Gerichte essen. Samstags füllen sich die Markthallen und Plätze mit Familien, die frisches Gemüse kaufen und sich auf einen langen Plausch mit den Händlern einlassen.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander und lassen sich zu Fuß erkunden, auch wenn die steilen Gassen anstrengend sein können. Wer länger unterwegs ist, findet auf fast jedem Platz kleine Cafés und Bänke zum Ausruhen.
Auf manchen Häuserfassaden der Altstadt sind jahrhundertealte azulejos zu sehen, handbemalte Keramikfliesen, die Heiligenfiguren oder Szenen aus dem Alltag zeigen. Diese Wandbilder werden heute noch von wenigen Werkstätten in Handarbeit hergestellt und restauriert.
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