Algarve, Südliche Subregion in Portugal
Der Algarve erstreckt sich entlang der südlichen Küste Portugals und umfasst Sandstrände, Klippen aus ockerfarbenem Stein und zahlreiche Küstenorte zwischen Sagres im Westen und Vila Real de Santo António im Osten. Im Landesinneren wird das Gelände hügeliger, mit Feldern, Korkeichenwäldern und kleinen weißen Dörfern, die sich an die Hänge schmiegen.
Römische Siedlungen und maurische Festungen prägten diese Küste über Jahrhunderte, bevor die christliche Rückeroberung im 13. Jahrhundert die Region in das Königreich Portugal eingliederte. Später brachen Seefahrer von hier aus zu den großen Entdeckungsreisen auf, die die Welt kartografierten.
In kleinen Dörfern im Landesinneren stellen Handwerker noch heute bemalte Keramik in alten Brennöfen her, während die Küstenstädte Fischauktionen am frühen Morgen abhalten. Festivals mit Volkstanz und lokalen Liedern finden vor allem im Sommer statt, wenn sich die Plätze mit Bewohnern und Besuchern füllen.
Züge fahren entlang der Küste und verbinden die wichtigsten Orte, während Busse das Landesinnere erschließen. Wer abgelegene Buchten und kleinere Dörfer erreichen möchte, sollte ein Auto mieten, da öffentliche Verbindungen dort seltener sind.
Die Ria Formosa bildet eine Kette von Inseln und flachen Gewässern, in denen Flamingos und Löffler während der Zugzeiten rasten. Bei Ebbe kann man zu Fuß zu einigen dieser Inseln gehen, die sonst nur mit dem Boot erreichbar sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
