Madeira, Atlantische Insel in Portugal
Madeira ist eine Atlantikinsel, die zu Portugal gehört und durch vulkanisches Gelände geprägt ist, das steil aus dem Meer aufsteigt. Das Relief wechselt zwischen bewaldeten Hängen, tiefen Schluchten und Küstenklippen, die direkt ins Meer abfallen.
Seefahrer aus Portugal erreichten diese unbewohnte Vulkaninsel im frühen 15. Jahrhundert und legten bald darauf die erste dauerhafte Siedlung an. Der Hafen entwickelte sich zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Schiffe auf atlantischen Routen.
Die Bewohner pflegen ihre Weinberge an steilen Terrassen, und der Zugang zu vielen entlegenen Höfen erfolgt über schmale Pfade, die ursprünglich für den Transport von Trauben angelegt wurden. Kleine Dörfer pflegen ihre eigenen Feste, bei denen traditionelle Trachten und Volkstänze das öffentliche Leben prägen.
Das Klima bleibt das ganze Jahr über mild, wobei die Temperaturen je nach Höhenlage und Windrichtung erheblich schwanken können. Viele Wanderwege verlaufen entlang von Wassergräben, die durch Tunnel und über schmale Brücken führen.
Die ursprüngliche Vegetation umfasst einen Lorbeerwald, der zu den letzten Überresten seiner Art im Mittelmeerraum zählt. Dieser Wald bedeckt weiterhin große Flächen in höheren Lagen, wo Nebel und Feuchtigkeit das Wachstum fördern.
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