Mértola, Gemeinde in Portugal
Mértola ist eine kleine Stadt an der Guadiana im Süden Portugals, in der Beja-Distrikt liegt. Die Stadt wird von engen Gassen und weiß getünchten Häusern geprägt, die auf einem Felsvorsprung über dem Fluss gebaut sind und zusammen mit dem Schloss und den alten Mauern die Struktur bilden.
Mértola wurde in römischer Zeit als Handelshafen Mirtilis gegründet und war lange Zeit ein wichtiger Umschlagplatz für Waren. Nach der maurischen Eroberung wurde die Stadt ein unabhängiges Königreich, bevor sie später von christlichen Kräften zurückerobert wurde.
Mértola zeigt noch heute die Spuren seiner vielfältigen Vergangenheit in Architektur und Stadtleben. Die Moschee und später zur Kirche umgebauten Gebäude sind sichtbare Zeichen davon, wie verschiedene Kulturen - Römer, Mauren und Christen - ihre Spuren in der Stadt hinterlassen haben.
Erkunden Sie die Stadt zu Fuß, da die meisten Orte zu Fuß erreichbar sind und die schmalen Gassen ein Auto unnötig machen. Der beste Ausgangspunkt ist der Platz unten oder das Schloss oben, von wo aus Sie alle Teile der Stadt leicht besuchen können.
Das Minarett der ehemaligen Moschee prägt immer noch das Stadtbild und zeigt deutlich die islamische Vergangenheit, die oft übersehen wird. Dieses seltene Beispiel in Portugal zeigt wie Mértola eine lebende Schicht dieser Periode bewahrt.
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