Fort of São Sebastião de Caparica, Mittelalterliche Festung am südlichen Ufer des Tejo in Caparica, Portugal.
Die Torre de São Sebastião de Caparica ist eine Festungsanlage an der südlichen Uferseite des Tejo bei Caparica und prägt bis heute die Landschaft dieser Region. Die Struktur besteht aus drei Bastionen, einer Residenz für den Gouverneur und einer Kapelle in U-förmiger Anordnung, die auf die Tejo-Flussmündung blickt.
König João II gab während der Renaissance den Auftrag zur Errichtung dieser Festung, um das Verteidigungssystem zur Sicherung des Hafens von Lissabon zu verstärken. Sie war Teil eines größeren Netzes von Befestigungen, die zusammen die Mündung des Tejo schützten.
Das Bauwerk war über Jahrhunderte hinweg Schauplatz verschiedener Funktionen, die den wechselnden Bedürfnissen der portugiesischen Gesellschaft entsprachen. Von einer militärischen Festung bis zur Quarantänestation zeigt es die vielfältige Rolle, die solche Orte in der Geschichte spielten.
Der Zugang zur Anlage kann je nach Jahreszeit und Wetterlage unterschiedlich sein, daher ist es sinnvoll, sich vorher über die Bedingungen zu erkundigen. Da die Festung an einem Flussufer gelegen ist, sollte man auf unebenes Gelände und mögliche Feuchte vorbereitet sein.
Die Festung konnte direkte Sichtlinien zur Torre de Belém aufrechterhalten, was ein koordiniertes Kreuzfeuer zur Verteidigung des Tejo-Eingangs ermöglichte. Dieses System zeigt, wie durchdacht die Verteidigungsstrategie der Zeit war.
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