Vale Maria do Meio, Steinkreis in Nossa Senhora de Guadalupe, Portugal.
Die Cromeleque de Vale de Maria do Meio ist ein Steinkreis im Alentejo mit mehreren Granitmonolithen, die in einer Kreisformation angeordnet sind. Die Steine stehen einzeln in der offenen Landschaft und bilden ein archäologisches Merkmal aus vorhistorischer Zeit.
Diese Megalithstruktur entstand in der Jungsteinzeit vor etwa 6.000 bis 4.000 Jahren und markiert eine der frühesten menschlichen Siedlungen auf portugiesischem Gebiet. Der Bau solcher Steinformationen zeigt, dass die damaligen Bevölkerungsgruppen organisiert und in der Lage waren, grose Projekte durchzuführen.
Die Steine wurden vermutlich für Zeremonien und als Versammlungsort genutzt, wobei jeder Stein eine Rolle in rituellen Handlungen gespielt haben dürfte. Die Anordnung deutet darauf hin, dass diese Orte für die damaligen Gemeinschaften zentrale Treffpunkte mit besonderer Bedeutung waren.
Der Ort liegt in einer offenen Landschaft im Alentejo und ist uber einen bezeichneten Wanderweg erreichbar, der mehrere prahistorische Monumente verbindet. Ein Besuch erfordert bequeme Schuhe und Vorbereitung auf wechselhaftes Wetter, da der Ort vollstandig offen und ohne Schutz ist.
Die Steine sind auf der Ebene so angeordnet, dass sie mit bestimmten Himmelsveranstaltungen wie Sonnenaufgangsrichtungen an Festtagen ausgerichtet zu sein scheinen. Dieses astronomische Verstandnis der Erbauer weist darauf hin, dass sie die Himmelsbewegungen sorgfaltig beobachteten und in ihre Konstruktionen einbezogen.
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