Castelo de Geraldo, Mittelalterliche Burg in Nossa Senhora de Guadalupe, Portugal
Die Burg ist eine Anlage mit halbkreisförmiger Form und einem Umfang von etwa 114 Metern, mit vier zylindrischen Türmen, die nach oben hin schmaler werden. Die Struktur sitzt auf einem Hügel, von dem aus sich Blicke auf Évora und das Tal öffnen.
Der Bau wurde 1306 von König Dom Dinis in Auftrag gegeben und zeigte architektonische Merkmale, die den Verteidigungsanforderungen des Mittelalters entsprachen. Die Anlage war Teil der militärischen Infrastruktur, die die Grenzregion sichern sollte.
Der Ort wird mit Geraldo Sem Pavor verbunden, einem portugiesischen Kriegsführer, der die Eroberung von Évora von muslimischen Truppen anführte. Die Verbindung zum Helden der Reconquista prägt bis heute die lokale Identität.
Der Ort ist der Öffentlichkeit zugänglich und kann ohne Einschränkungen besucht werden, ideal um die Grundrisse selbst zu erkunden. Das freie Gelände ermöglicht es Besuchern, frei herumzugehen und den Aufbau der Struktur aus verschiedenen Winkeln zu beobachten.
Der Ort war über Jahrtausende hinweg besiedelt, mit Spuren von Menschen aus der Bronzezeit und der Chalkolithikum ab etwa 3000 v. Chr. Diese Schichten zeigen, dass dieser Hügel schon lange vor der mittelalterlichen Burg ein Platz von Bedeutung war.
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