Deva, Kreishauptstadt in Hunedoara, Rumänien
Deva ist die Kreisstadt des Hunedoara-Distrikts in Rumänien, gelegen auf etwa 187 Metern Höhe im Tal der Mureș. Die Stadt erstreckt sich entlang des Flusses und wird von den Bergen der Poiana Ruscă umgeben.
Die Gegend war bereits unter der römischen Herrschaft besiedelt und als Sargetia bekannt, später entwickelte sich eine Festung im 13. Jahrhundert auf einem vulkanischen Hügel. Diese Festung bildete den Kern, um den sich die Stadt in den folgenden Jahrhunderten ausdehnte.
Das Theater der Künste ist das Herzstück des Kulturlebens in Deva und prägt bis heute das Erscheinungsbild der Stadt mit seinen regelmäßigen Aufführungen. Besucher erleben hier das zeitgenössische rumänische Drama und treffen auf ein Publikum, das sich für Theaterereignisse versammelt.
Die Stadt wird durch ein Netzwerk von Elektrobussen bedient, das den täglichen Verkehr ermöglicht und die Erkundung erleichtert. Man kann damit gut von Ort zu Ort gelangen, ohne selbst ein Auto nutzen zu müssen.
Die Festung steht auf einem erloschenen Vulkan und enthält mittelalterliche Strukturen sowie unterirdische Gänge, die verschiedene Teile verbinden. Diese unterirdischen Passagen sind ein oft übersehenes Merkmal, das zeigt, wie die Festung sowohl über als auch unter der Erde angelegt wurde.
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