Burg Deva, Mittelalterliche Festung auf vulkanischem Hügel in Deva, Rumänien.
Die Festung von Deva ist eine Steinburg auf einem Vulkanhügel, die etwa 250 Meter über der Stadt thront und von dort aus das Muriștal überblickt. Der Bau hat dicke Mauern, die ihn ursprünglich schützten, und sein Standort bietet heute noch einen weiten Blick über die Landschaft.
Die Festung wurde erstmals 1269 in einer Schenkungsurkunde des ungarischen Königs Stefan erwähnt. Über Jahrhunderte hinweg diente sie als Sitz von Woiwoden und durchlief mehrere Umbauphasen, die ihre militärische Kraft widerspiegeln sollten.
Die Festung ist eng mit lokalen Legenden verbunden, besonders mit der Geschichte einer Steinmetzfrau aus dem Mittelalter, die in der Region noch heute bekannt ist. Diese Geschichten zeigen, wie die Festung tief in der Erinnerung der Menschen verankert ist und welche Rolle sie in ihrem Leben spielte.
Um die Festung zu erreichen, können Besucher einen Aufzug nehmen, der täglich fährt, oder einen Wanderweg nutzen, der ebenfalls nach oben führt. Der Aufzug bietet die einfachere Option, während der Pfad denjenigen gefällt, die lieber zu Fuß gehen möchten.
Die Mauern zeigen Spuren von Bauarbeiten aus dem 13. bis 17. Jahrhundert, sodass man beim Gehen durch die Ruinen verschiedene Baustile und Epochen erkennen kann. Diese Schichten erzählen die Geschichte, wie sich Befestigungstechniken im Laufe der Zeit veränderten.
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