Kreis Timiș, Verwaltungsbezirk im westlichen Rumänien.
Timiș ist ein Bezirk in Westromänien, der sich über 8.697 Quadratkilometer erstreckt und zwei Stadtzentren, acht städtische Ortschaften und vierundachtzig Dörfer umfasst. Das Territorium verbindet Flachland mit Bergregionen und zeigt eine abwechslungsreiche Landschaft mit unterschiedlichen geografischen Merkmalen.
Der Bezirk wurde nach dem Vertrag von Trianon 1920 Teil Rumäniens, während ein kleineres Gebiet dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen zugeordnet wurde. Diese Neuordnung prägte die Grenzziehung und die politische Zugehörigkeit der Region für die kommenden Jahrzehnte.
Die Gegend ist von einer vielfältigen Bevölkerung geprägt, in der Rumänen, Ungarn und Deutsche seit Generationen zusammenleben und ihre Traditionen in lokalen Festen und Handwerkstechniken bewahren. Man sieht diese kulturelle Mischung in der Architektur der Dörfer, wo unterschiedliche Baustile nebeneinander stehen und die Geschichte dieser Gemeinschaften erzählen.
Die Region verfügt über reichhaltige Rohstoffvorräte, darunter Braunkohle, Mangan, Basalt und Ton, sowie Erdöl- und Erdgasfelder. Besucher sollten sich bewusst sein, dass diese Bergbautätigkeiten die Landschaft in verschiedenen Teilen des Bezirks prägen und die Infrastruktur beeinflussen.
Der Name stammt vom Fluss Timiș ab, der in römischen Zeiten Tibisis genannt wurde und in der antiken dakischen Sprache sumpfig bedeutete. Dieser historische Name verdeutlicht, wie die alten Bewohner der Region die feuchten Niederungen wahrgenommen haben.
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