Freilicht-Dampflokomotiven-Museum Reșița, Eisenbahnmuseum in Reșița, Rumänien.
Das Dampflokomotivmuseum in Reșița ist eine Freiluftsammlung von 16 Lokomotiven in der ehemaligen Eisenbahnerstadt Reșița im Kreis Caraș-Severin in Rumänien. Die Maschinen stehen auf mehreren Gleisen in einem parkähnlichen Gelände, wobei 14 Exemplare aus dem örtlichen Werk stammen und verschiedene Bauarten vom 19. bis ins 20. Jahrhundert repräsentieren.
Das Museum wurde 1972 anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Lokomotivproduktion in Reșița eröffnet und erinnert zugleich an 200 Jahre Eisenindustrie seit 1771. Die erste Dampflokomotive der Stadt entstand 1872 und markierte den Beginn der Schienenfahrzeugfertigung in Südosteuropa.
Die nach ihrer Stadt benannten Lokomotiven dokumentieren die technische Entwicklung rumänischer Eisenbahnen vom späten 19. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Besucher können an den freiliegenden Maschinen ablesen, wie sich die lokale Schwerindustrie über mehrere Generationen fortentwickelte und verschiedene Bahntypen mit ihren Geräten versorgte.
Das Gelände im Stadtteil Triaj Park ist ohne Eintritt zugänglich und die Lokomotiven können jederzeit von außen betrachtet werden. Am besten lässt sich die Sammlung bei Tageslicht erkunden, da die Maschinen unbeleuchtet im Freien stehen.
Die Lokomotive RESICZA aus dem Jahr 1872 war die erste in Südosteuropa gefertigte Dampflokomotive und steht heute am Eingang der Sammlung. Ihr Name trägt die deutschsprachige Schreibweise der Stadt aus jener Zeit.
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