Choral-Tempel, Jüdische Synagoge im Zentrum von Bukarest, Rumänien
Der Tempel ist eine Synagoge im Zentrum Bukarests mit einer auffälligen Fassade aus roten und gelben Ziegeln. Das Gebäude zeigt maurische Elemente wie Rosetten und Türmchen, die das gesamte Bauwerk prägen.
Die Synagoge wurde zwischen 1864 und 1866 erbaut und war lange Zeit das größte jüdische Gotteshaus der Stadt. Sie erlitt 1941 Schäden durch einen Anschlag, wurde aber nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 vollständig restauriert.
Der Name des Tempels stammt vom hebräischen Wort "Coral", was "geheiligter Raum" bedeutet. Heute können Besucher die lebendige Gemeinschaft beobachten, die sich hier zu Gottesdiensten versammelt und jüdische Traditionen pflegt.
Das Gebäude ist zentral gelegen und daher zu Fuß leicht erreichbar, mit guter Verkehrsanbindung in der ganzen Stadt. Es wird empfohlen, voraus zu planen, da die Öffnungszeiten begrenzt sind und es besondere Regeln für Besucher gibt.
Das Gebäude orientiert sich am Design der Großen Synagoge in Wiens Leopoldstadt-Tempelgasse aus dem 19. Jahrhundert. Diese Verbindung zur österreichischen Architektur zeigt die damaligen kulturellen Beziehungen zwischen den beiden Städten.
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