Nordossetien-Alanien, Republik in der Nordkaukasus-Region, Russland
Nordossetien-Alanien ist eine Republik im Nordkaukasus auf einer Fläche von 8.000 Quadratkilometern. Das Gelände erstreckt sich von flachen Ebenen über hügelige Vorgebirge bis zu steilen Bergketten mit dem Kasbek als höchstem Punkt.
Das Gebiet wurde 1936 von einer autonomen Region zur Republik umgewandelt. Nach dem Ende der Sowjetunion erhielt es 1993 seinen heutigen Namen Nordossetien-Alanien.
Viele Menschen hier sprechen täglich Ossetisch, eine Sprache mit iranischen Wurzeln, neben Russisch im Alltag. In den Dörfern des Hochgebirges halten die Einheimischen an traditionellen Bräuchen fest, die das Leben in der Region prägen und für Besucher spürbar sind.
Die Hauptstadt Wladikawkas liegt zentral und dient als Ausgangspunkt für Reisen in die Berge oder die umliegenden Ebenen. Die Industrie konzentriert sich auf metallverarbeitende Betriebe, Maschinenbau und Bergbaubetriebe, die in vielen Teilen sichtbar sind.
Vier parallele Gebirgsketten verlaufen nördlich des Hauptkamms: der Seitenkamm, der Felsige Kamm, die Weidelandkette und die Waldkette. Diese Gliederung formt die Landschaft in Ebenen, die für Reisende leichter erkennbar sind als anderswo im Kaukasus.
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