Nordossetisches Naturreservat, Geschütztes Naturreservat in Nordossetien-Alanien, Russland.
Das Nordossetische Naturschutzgebiet ist ein geschütztes Berggebiet im russischen Föderationssubjekt Nordossetien-Alanien, das sich vom bewaldeten Alagir-Tal bis zu den Gipfeln und Gletschern des Kaukasus erstreckt. Es umfasst mehrere Höhenstufen mit Wäldern, Alpenweiden und felsigen Zonen, die in kurzer Entfernung stark voneinander abweichen.
Das Schutzgebiet wurde 1967 in der Sowjetzeit gegründet, als die Behörden begannen, Gebirgsregionen vor industrieller Nutzung zu sichern. Diese frühe Unterschutzstellung hat dazu beigetragen, dass die Wälder und Berghänge in einem Zustand geblieben sind, der kaum von menschlichen Eingriffen geprägt ist.
Das Reservat liegt im Herzen des Kaukasus und ist für viele Menschen in Nordossetien ein Ort, der eng mit der Wildnis ihrer Heimat verbunden ist. Wer durch die Waldtäler wandert, begegnet einer Landschaft, die vom Menschen kaum verändert wurde und in der Bären, Wölfe und seltene Greifvögel noch frei leben.
Für den Zutritt ist eine Genehmigung erforderlich, die über das Verwaltungsbüro im Alagir-Tal beantragt werden kann. Es empfiehlt sich, in den Sommermonaten zu reisen, da die höheren Lagen im Winter und Frühjahr durch Schnee schwer zugänglich sein können.
Obwohl das Reservat in Russland vergleichsweise wenig bekannt ist, beherbergt es den Kaukasischen Wisent, eine Bisonart, die im 20. Jahrhundert fast ausgestorben wäre. Die heutigen Tiere stammen von einer kleinen Gruppe ab, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Schutzgebieten wie diesem aufgezogen wurde.
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