Baschkortostan, Republik im Südlichen Ural, Russland
Baschkortostan ist eine Republik im südlichen Ural in Russland, die sich zwischen der Wolga und den Uralbergen erstreckt. Das Gebiet umfasst Täler, Hügel und Gebirgszüge und ist von über 13.000 Flüssen und etwa 2.700 Seen durchzogen, die das Land prägen.
Das Gebiet wurde 1919 zur ersten autonomen Republik innerhalb Sowjetrusslands, nachdem im November 1917 eine baschkirische Verwaltung eingerichtet worden war. Diese Entwicklung markierte den Beginn der formellen Selbstverwaltung in der Region nach dem Zusammenbruch des Zarenreichs.
Über 100 Volksgruppen leben hier zusammen und pflegen weiterhin ihre eigenen Sprachen und Bräuche im Alltag. Besucher begegnen dieser Vielfalt in den Städten und Dörfern, wo traditionelle Feste, Märkte und Handwerkskunst noch fest im Leben der Menschen verankert sind.
Die Hauptstadt Ufa liegt an wichtigen Verkehrswegen und bietet Zugang zu verschiedenen Regionen der Republik. Vor Ort sind Erdölindustrie, Chemieproduktion, Maschinenbau und Landwirtschaft weiterhin wichtige Wirtschaftszweige, die das Leben in vielen Städten prägen.
Der Berg Jamantau erreicht eine Höhe von etwa 1.640 Metern und gilt als höchster Gipfel der Republik. Rund um den Berg und in anderen Landesteilen entspringen zahlreiche Mineralquellen, die zur Entwicklung von Kurorten und Wellnesszielen beigetragen haben.
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