Wolgograd, Verwaltungszentrum im Südwesten Russlands
Wolgograd ist eine Großstadt im Südwesten Russlands, die sich entlang beider Ufer der Wolga erstreckt. Die Stadt zieht sich über etwa 65 Kilometer am Fluss entlang, mit Wohnvierteln, Industriegebieten und breiten Boulevards, die durch lange Uferzonen verbunden sind.
Die Stadt entstand 1589 als Festung Zarizyn und erlangte im Zweiten Weltkrieg weltweite Bekanntheit unter dem Namen Stalingrad. Nach dem Krieg wurde sie vollständig wiederaufgebaut und erhielt 1961 ihren heutigen Namen.
Einheimische versammeln sich häufig am Flussufer bei der Promenade, wo Familien spazieren gehen und ältere Menschen auf Bänken Karten spielen. In Parks und Gedenkstätten wird die lokale Gewohnheit deutlich, frische Blumen niederzulegen, besonders am Wochenende oder zu Jahrestagen.
Die Stadt ist durch den Wolga-Don-Kanal mit zwei Flusssystemen verbunden, was die Orientierung entlang der Wasserstraßen erleichtert. Am besten erkundet man das Zentrum zu Fuß, während Straßenbahnen die verschiedenen Stadtteile miteinander verbinden.
Der örtliche Bahnhof ist einer der längsten in Russland und zieht sich fast 600 Meter entlang der Gleise. Die unterirdischen Straßenbahnstationen im Zentrum ähneln in ihrer Bauweise kleinen Metrostationen mit Treppen und überdachten Bahnsteigen.
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