Sacha, Föderale Republik im Nordosten Russlands.
Sacha, auch als Jakutien bekannt, ist eine Teilrepublik im nordöstlichen Russland, die sich über mehr als 3 Millionen Quadratkilometer erstreckt und damit die größte Verwaltungsregion des Landes bildet. Die Landschaft wechselt zwischen Gebirgen, Tundra und endlosen Taigawäldern, die von zahlreichen Flüssen durchzogen werden.
Russische Entdecker erreichten das Gebiet im 17. Jahrhundert und trafen auf indigene Gemeinschaften, die bereits seit Jahrhunderten dort lebten. Die Region erhielt im September 1990 den Status einer Republik innerhalb der Russischen Föderation.
Die Sacha pflegen ihre Turksprache im täglichen Leben und versammeln sich zur Sommersonnenwende beim Ysyach-Fest mit zeremoniellen Tänzen und gemeinsamen Mahlzeiten. Besucher können diese Traditionen direkt erleben, wenn Familien in traditioneller Kleidung zusammenkommen und Kumys, fermentierte Stutenmilch, teilen.
Das subarktische Klima bringt extrem kalte Winter und kurze Sommer mit sich, wobei die Temperaturen im Winter regelmäßig unter minus 40 Grad Celsius fallen. Reisende sollten warme Kleidung in mehreren Schichten mitbringen und sich auf lange Entfernungen zwischen Ortschaften vorbereiten.
Die Siedlung Oimjakon verzeichnet Temperaturen von bis zu minus 71 Grad Celsius und gilt damit als kältester dauerhaft bewohnter Ort der nördlichen Hemisphäre. Trotz dieser extremen Bedingungen leben dort Menschen, deren Alltag sich vollständig an die arktische Kälte angepasst hat.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.