Naturschutzgebiet Bargusin, Naturschutzgebiet in Burjatien, Russland
Das Barguzin-Naturreservat erstreckt sich über 374.322 Hektar zwischen den Barguzin-Bergen und der Nordostküste des Baikalsees und umfasst 14 Flüsse. Das Gebiet reicht von den bewaldeten Ufern bis zu den Berggipfeln und schützt verschiedene Lebensräume entlang dieser Höhenlagen.
Am 11. Januar 1917 als Russlands erstes Naturschutzgebiet gegründet, sollte es die durch Jagd bedrohte Sobelpopulation schützen. Die Einrichtung markierte den Beginn systematischer Naturschutzbemühungen im Land und diente als Modell für spätere Reservate.
Das Sobelhaus im Dorf Dawscha erzählt vom Schutz dieser Pelztiere, deren Zahl von 40 Exemplaren im Jahr 1930 auf heute 1200 angewachsen ist. Besucher können nachvollziehen, wie sich die Population durch gezielte Schutzbemühungen über Jahrzehnte erholt hat.
Das wissenschaftliche Zentrum des Reservats befindet sich in Dawscha, erreichbar über die Straße von Ulan-Ude oder per Flugzeug von Irkutsk. Die Anreise erfordert Planung, da die Gegend abgelegen ist und Wetterbedingungen den Zugang beeinflussen können.
Die Thermalquellen im Reservat halten Temperaturen zwischen 40 und 65 Grad Celsius und schaffen natürliche Wassermerkmale in der Berglandschaft. Das warme Wasser strömt das ganze Jahr über und bildet einen Kontrast zur oft kalten Umgebung der Region.
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