Bargusingebirge, Gebirgskette in Burjatien, Russland
Das Barguzin-Gebirge ist eine Gebirgskette im Osten Burjatiens, die sich entlang des nordöstlichen Ufers des Baikalsees erstreckt. Es besteht hauptsächlich aus Granit- und Schieferformationen und gehört zum Gebiet des Barguzin-Naturreservats.
Das Barguzin-Tal, das sich östlich des Gebirges erstreckt, war ab dem 17. Jahrhundert ein bedeutender Durchgangsweg für russische Entdecker und Händler in Sibirien. Später wurde der westliche Hang des Gebirges Anfang des 20. Jahrhunderts zum Kern eines der ersten Naturreservate Russlands.
Die Bewohner der Region nutzen die Berge seit langem für Jagd und Fischerei, und diese Praktiken sind bis heute Teil des Alltags. Die Landschaft selbst ist eng mit lokalen Geschichten und Traditionen verflochten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Die zugänglichsten Ausgangspunkte befinden sich auf der Seite des Baikalsees, da die Bergseite schwieriger zu erreichen ist. Ein Besuch im Sommer ist ratsam, da die Wege im Winter durch Schnee unpassierbar werden.
Die Barguzin-Zobel, ein kleines Raubtier mit besonders weichem und dichtem Fell, ist in diesen Bergen heimisch und war lange Zeit so wertvoll, dass ihr Fell als Zahlungsmittel diente. Der westliche Hang des Gebirges wurde 1916 eigens zu seinem Schutz als Reservat ausgewiesen.
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