Lomonossowski rajon, Kommunalbezirk in der Oblast Leningrad, Russland.
Der Lomonosovsky-Bezirk ist ein Verwaltungsgebiet in der Oblast Leningrad zwischen Sankt Petersburg und dem Finnischen Meerbusen. Das Gebiet umfasst land- und forstwirtschaftliche Zonen sowie kleine Siedlungen und ist durch Straßen- und Bahnverbindungen mit der nahe gelegenen Metropole verbunden.
Das Territorium wurde 1927 als Verwaltungsbezirk gegründet, doch die Geschichte der Region reicht viel weiter zurück zur Koporje-Festung aus dem Jahr 1240. Diese mittelalterliche Festung war über Jahrhunderte hinweg Schauplatz von Konflikten zwischen Russland, Schweden und anderen Mächten.
Der Bezirk bewahrt mehrere Landgüter wie Ropsha und Gostilitsy, die Zeugnis von der aristokratischen Vergangenheit der Region ablegen. Diese Gutshöfe zeigen bis heute, wie die wohlhabende Oberschicht während der zaristischen Ära gelebt hat.
Das Gebiet hat ein gut ausgebautes Straßennetz und Zugverbindungen, die Reisen von und nach Sankt Petersburg erleichtern. Besucher sollten beachten, dass viele Orte im Bezirk dünn besiedelt sind und es sinnvoll ist, voraus zu planen, wenn man abgelegenere Gebiete erkunden möchte.
Die Stadt Lomonosov, die als Verwaltungszentrum des Bezirks dient, untersteht nicht der Bezirksverwaltung, sondern direkt Sankt Petersburg. Diese administrative Besonderheit teilt es mit einigen anderen Städten in der Region.
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