Magadan, Hafen in Magadan, Russland
Magadan ist eine Hafenstadt an der Nagajewa-Bucht im äußersten Osten Russlands, umgeben von bergigem Gelände und rauem Klima. Die Anlegestellen erstrecken sich entlang der Küste und dienen verschiedenen Frachtschiffen, die Waren in die abgelegene Region bringen.
Der Hafen entstand in den frühen 1930er-Jahren als Versorgungspunkt für Goldminen im Hinterland. Später diente er als Ankunftsort für Gefangene, die in Arbeitslager geschickt wurden.
In der Nähe liegen Gedenkstätten und Museen, die an die Geschichte der Zwangsarbeitslager erinnern und heute von Einheimischen wie Besuchern besucht werden. Der Hafen selbst bleibt ein Arbeitsort, an dem Fischer und Hafenarbeiter ihren Alltag verbringen, während Schiffe kommen und gehen.
Besucher können entlang der Hafenpromenade spazieren und die Schiffe sowie die umliegenden Berge betrachten, auch wenn der Zugang zu den Betriebsbereichen beschränkt ist. Wegen des langen Winters und der Kälte empfiehlt sich ein Besuch in den wärmeren Monaten, wenn die Bucht eisfrei ist.
Seit 2016 ist der Hafen berechtigt, radioaktive Materialien zu bearbeiten, was seine Rolle in der russischen Logistik erweitert hat. Diese Genehmigung gilt nur für wenige Häfen im Land und unterstreicht die strategische Bedeutung der Anlage.
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