Igarka, Hafen und Industriestadt in der Region Krasnojarsk, Russland
Igarka ist eine Hafenstadt an der rechten Uferseite des Jenissei-Flusses im äußersten Norden Russlands. Die Stadt verfügt über zwölf Anlegestellen für Frachtschiffe und konzentriert sich hauptsächlich auf Holztransporte.
Die Stadt wurde 1929 gegründet, um ein wichtiges Verkehrszentrum für die sowjetische Forstwirtschaft in der Arktisregion zu schaffen. Diese Gründung veränderte die wirtschaftliche Landschaft des nördlichen Sibiriens grundlegend.
Die Stadt beherbergt sowohl russische Einwohner als auch indigene sibirische Gemeinschaften, deren Traditionen in lokalen Festen und Zusammenkünften lebendig bleiben. Die Bewohner haben ihre eigenen Bräuche bewahrt, die im alltäglichen Leben sichtbar sind.
Die Schiffe können hier nur zwischen Juli und Oktober anlegen, wenn der Fluss eisfrei ist. Alle einfahrenden Schiffe benötigen einen Lotsen und dürfen nicht länger als 150 Meter sein.
Der Hafen verarbeitet etwa 450.000 Kubikmeter Holz pro Jahr durch spezialisierte Anlegestellen mit einer besonderen Konstruktion. Dabei verwenden Schiffe eine ungewöhnliche Technik zum Ankoppeln, bei der das Heck gegen eine Insel gesichert wird.
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