Bodaibo, Bergbausiedlung in Oblast Irkutsk, Russland
Bodajbo ist eine Kleinstadt im Irkutsker Gebiet in Russland, die sich dort befindet, wo die Flüsse Witim und Bodajbo aufeinandertreffen. Die Ansiedlung liegt etwa 1.290 Kilometer östlich von Irkutsk auf einer Höhe von rund 280 Metern über dem Meeresspiegel.
Die Niederlassung entstand 1864, um die Goldsuche in der Region zu unterstützen, und entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Zentrum des Bergbaus. Im Jahr 1925 erhielt der Ort während der Sowjetzeit den offiziellen Status einer Stadt.
Die lokale Bevölkerung pflegt sibirische Bergbautraditionen durch jährliche Feiern, die heutige Einwohner mit ihrem industriellen Erbe verbinden.
Angara Airlines verbindet den örtlichen Flughafen regelmäßig mit Irkutsk, was den Einwohnern und Besuchern einen Flugweg durch die sibirische Taiga erspart. Die Flugverbindung bleibt oft die schnellste Option, insbesondere während der Frühjahrsschmelze, wenn Straßen schwer befahrbar werden.
Im Jahr 2002 ereignete sich in der Nähe das sogenannte Witim-Ereignis, bei dem wahrscheinlich ein Meteorit in die Atmosphäre eintrat. Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern reisten in die Gegend, um die Spuren dieses Phänomens zu untersuchen.
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