Sotschi, Kurort in Krasnodar Krai, Russland.
Sotschi ist eine Schwarzmeerstadt in Russland, die sich über mehr als 140 Kilometer entlang der Küste erstreckt und von subtropischen Wäldern sowie den Bergen des Kaukasus begrenzt wird. Die Region umfasst mehrere zusammenhängende Stadtteile mit eigenen Zentren, wobei sich Strände, Promenaden und Parks entlang der gesamten Küstenlinie ziehen.
Das russische Militär gründete hier 1838 eine Festung am Ufer des Flusses Sotschi und übernahm damit die Kontrolle über dieses früher von den Tscherkessen bewohnte Küstengebiet. Die Ansiedlung wuchs während des 20. Jahrhunderts zu einem wichtigen Zentrum für Erholung und Wintersport in der Sowjetunion heran.
An der zentralen Kurortny Prospekt treffen sich Einheimische in kleinen Teehäusern und am Strand, wo Familien oft bis spät abends zusammen sitzen. Die Promenade wird am Wochenende zum geselligen Treffpunkt, an dem sich Generationen beim Flanieren begegnen und der südliche Lebensstil spürbar wird.
Die Stadt lässt sich am besten mit dem Zug oder per Luftweg über den internationalen Flughafen im Stadtteil Adler erreichen, von dem aus lokale Verkehrsmittel entlang der Küste fahren. Wer den Ort erkunden möchte, sollte längere Fahrzeiten zwischen den einzelnen Stadtteilen einplanen, da die bebaute Fläche sich weit ausdehnt.
Das Klima ermöglicht es Besuchern im Winter an einem einzigen Tag im Meer zu schwimmen und in den nahen Bergen Ski zu fahren. Der örtliche Botanische Garten bewahrt seltene subtropische Pflanzen, die sonst in dieser Breitenlage in Russland nicht vorkommen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.